Public Relations Perception Management

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17.03.2015
Danial Naghizadeh

Reputation als kostbares Gut

Das Reputationsschäden aus Krisen negative Konsequenzen für ihre Geschäftstätigkeit bedeuten, ist den meisten Unternehmen bewusst. Bei der Frage der Vorbereitung und des Umgangs mit Krisensituation gibt es jedoch Unterschiede. Im „2014 Global Survey on Reputation Risk“ befragte Deloitte 300 Führungskräfte aus verschiedenen Weltregionen und unterschiedlichen Branchen zu ihrer Haltung zum Reputationsmanagement. Hier eine Auswahl der Umfrageresultate:

88% der Befragten betrachten das Management von Reputationsrisiken als eine strategische Führungsaufgabe. Die Verantwortung für den Umgang mit Reputationsrisiken gehört auf die Ebene der Unternehmensführung: CEO (36%), Chief Risk Officer (21%), Verwaltungsrat (14%) und CFO (11%).

Als grösste Bedrohung für die Reputation eines Unternehmens betrachten 55% der Befragten ethisches Fehlverhalten (Betrug, Bestechung und Korruption), 45% Sicherheitsrisiken (Angriffe darunter Cyber-Angriffe) und 43% Probleme bei Produkten/Dienstleistungen (mit Konsequenzen auf Umwelt und Gesundheit).

Als wichtigste Stakeholder beim Umgang mit Reputationsrisiken gelten die Kunden (81%), die Regierung, Regulatoren und Behörden (73%) sowie Führungskräfte und Angestellte (68%).

Die Befragten empfinden die grösste Unsicherheit beim Umgang mit Risiken, die ausserhalb ihrer direkten Kontrolle liegen (Katastrophen, Angriffe der Konkurrenz etc.).

Mehr als die Hälfte der Befragten erklärten ihre Absicht in Zukunft mehr Ressourcen zu investieren für Massnahmen im Umgang mit Reputationsrisiken (Monitoring-Tools, Krisenmanagement etc.)

Diese unter weitere Resultate der Befragung finden sich hier.



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